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Matthias Henning hält einem Senior mit Rollator die Ladentür auf — Alltagsbegleitung in Düsseldorf
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Alltagsbegleitung in Düsseldorf: Was ein Alltagsbegleiter übernimmt

Einkauf, Arzttermine, Behördenpost und Zeit für Gespräche — und ausdrücklich keine Pflege. Was Alltagsbegleitung leistet, wie eine Begleitung abläuft und wie sie bezahlt wird.

Alltagsbegleitung — kurz erklärt

Alltagsbegleitung heißt: Es kommt jemand, der Zeit mitbringt. Keine Pflegekraft im Minutentakt, sondern eine feste Bezugsperson, die weiß, wo der Schlüssel hängt und welcher Arzt welche Unterlagen braucht.

Wenn Sie überlegen, ob das für Sie oder Ihre Eltern in Frage kommt: Rufen Sie mich an, 0211 90991305. Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts — wir klären in zwanzig Minuten, was gebraucht wird und ob ich der Richtige dafür bin.

Was Alltagsbegleitung ist — und was sie nicht ist

Alltagsbegleitung ist Unterstützung im täglichen Leben: dort, wo Kraft, Zeit oder Sicherheit fehlen, aber keine Pflege nötig ist. Ein Alltagsbegleiter kommt zu vereinbarten Zeiten ins Haus, begleitet nach draußen, hilft beim Sortieren von Post und Terminen und nimmt sich Zeit für das Gespräch, für das sonst selten Raum bleibt.

Genauso wichtig ist, was Alltagsbegleitung nicht ist. Sie ist keine Pflege und keine medizinische Leistung. Körperpflege, Wundversorgung, Medikamentengabe und alles, was pflegerisches Fachwissen verlangt, bleibt beim Pflegedienst und bei der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt. Auch eine Reinigungskraft ersetze ich nicht.

Alltagshilfe setzt zwischen diesen Angeboten an — bei dem, was den Tag ausmacht und in keinem Leistungskatalog auftaucht. Fachlich arbeite ich als zertifizierter Seniorenassistent nach dem Plöner Modell: ressourcenorientiert, begleitend statt bevormundend, mit dem Ziel, Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten.

Was ich konkret übernehme

Kein Tag gleicht dem anderen. Deshalb hier Beispiele statt Schlagworte — so sieht Alltagsbegleitung in der Praxis aus:

  • Der Weg zum Kardiologen: abholen, hinfahren, im Wartezimmer bleiben, danach in die Apotheke und wieder nach Hause.
  • Der Brief der Pflegekasse, der seit drei Wochen ungeöffnet auf dem Küchentisch liegt — wir lesen ihn gemeinsam, klären, was er bedeutet, und füllen aus, was auszufüllen ist.
  • Der Wocheneinkauf, mit Ihnen im Laden statt für Sie — weil der Weg auch Bewegung und Begegnung ist.
  • Das Telefonat mit der Hausverwaltung oder der Krankenkasse, das immer wieder aufgeschoben wird.
  • Ein Nachmittag ohne Auftrag: ein Spaziergang am Unterbacher See, ein Kaffee, ein Gespräch über früher.
  • Das Smartphone, das nach dem Update anders aussieht als vorher, und der Videoanruf mit den Enkeln, der endlich funktionieren soll.

Was nicht dabei ist, besprechen wir. Und wenn ein Anliegen nicht in die Alltagsbegleitung gehört, sage ich das — und nenne, wer dafür zuständig ist.

Für wen die Alltagsbegleitung gedacht ist

Zum einen für ältere Menschen selbst, die zu Hause leben und dort bleiben wollen. Nicht erst bei Pflegebedürftigkeit: Oft ist es die Phase davor, in der Unterstützung am meisten bewirkt — wenn Wege länger werden, Termine sich häufen und die Tage ihre Struktur verlieren.

Zum anderen für Angehörige. Viele Töchter und Söhne organisieren aus einer anderen Stadt, was eigentlich vor Ort passieren müsste, und pendeln zwischen Beruf, eigener Familie und der Sorge um die Eltern. Ich übernehme einen festen, verabredeten Teil der wiederkehrenden Wege. Das nimmt nicht die Verantwortung ab, aber das Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen.

Und für alle, die schlicht jemanden brauchen, der zuverlässig kommt: dieselbe Person, keine wechselnden Kräfte, keine anonyme Hotline.

Wie eine Begleitung abläuft

Am Anfang steht ein Telefonat. Darin klären wir in wenigen Minuten, ob Alltagsbegleitung überhaupt das Richtige ist — oder ob ein anderes Angebot besser passt.

Dann komme ich zu einem persönlichen Kennenlernen vorbei, kostenlos und unverbindlich. Wir sprechen darüber, was im Alltag schwerfällt, was gut läuft und was sich ändern soll. Häufig sitzen Angehörige mit am Tisch, in Person oder am Telefon.

Danach vereinbaren wir feste Termine, meist wöchentlich zur gleichen Zeit. Verlässlichkeit ist der eigentliche Wirkstoff: Ein Termin, auf den man sich einstellen kann, entlastet mehr als spontane Hilfe. Was wir vereinbart haben, halte ich schriftlich fest — und wir passen es an, wenn sich die Lage ändert.

Was es kostet und wie es bezahlt wird

Abgerechnet wird nach Zeit. Was am Ende auf Sie zukommt, hängt davon ab, was Sie tatsächlich brauchen — ein fester Nachmittag in der Woche ist etwas anderes als die Begleitung zu mehreren Arztterminen im Monat. Deshalb steht am Anfang das Erstgespräch: Dort sehen wir uns in Ruhe an, wie die Lage gerade ist und wobei Unterstützung nötig wäre. Erst danach ermitteln wir gemeinsam, was das kostet und wie es sich finanzieren lässt.

Ein Pflegegrad ist keine Voraussetzung. Wer einen hat, kann meine Leistung über die Pflegekasse finanzieren — mein Angebot ist in Nordrhein-Westfalen als Angebot zur Unterstützung im Alltag anerkannt. Wer keinen hat, bucht mich genauso und rechnet direkt mit mir ab. Ein großer Teil meiner Kundinnen und Kunden zahlt selbst.

Liegt ein Pflegegrad vor, kommen mehrere Töpfe infrage: das Pflegegeld, das nicht zweckgebunden ist und für meine Stunden eingesetzt werden darf, der Entlastungsbetrag von bis zu 131 Euro im Monat und je nach Pflegegrad weitere Leistungen. Was davon in Ihrem Fall greift, rechnen wir im Erstgespräch durch — pauschal lässt sich das nicht sagen.

Wer Einkommensteuer zahlt, kann zusätzlich 20 Prozent der Kosten nach § 35a EStG direkt von der Steuer abziehen — gegen Rechnung und Überweisung, Barzahlung erkennt das Finanzamt nicht an. Bei einer Rente unterhalb des Grundfreibetrags läuft das allerdings ins Leere.

Stand dieser Angaben: 24. September 2026. Beträge und Voraussetzungen der Pflegeversicherung ändern sich; maßgeblich ist die Auskunft Ihrer Pflegekasse, in Steuerfragen die Ihres Steuerbüros. Diese Seite ersetzt keine Beratung.

Kontakt

Ein erstes Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Rufen Sie an oder schreiben Sie mir – ich melde mich zurück.

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